Conversion-Rate steigern

Erfahren Sie, wie man ein Formular zur Leadgenerierung optimal einsetzt.

Mit einer gut durchdachten Landingpage und einem optimierten Formular gelingt es Ihnen zukünftig noch mehr potenzielle Kunden durch Leads zu generieren.

1. Platzierung - ist die halbe Miete

Entscheidend für den Erfolg des Formulars ist die Platzierung “above the fold”.  Als above the fold bezeichnet man den Bereich, der für die Nutzer auf den ersten Blick sichtbar ist, ohne dass sie scrollen müssen. 

Doch wie genau definiert sich above the fold bei all den verschiedenen Endgeräten? Durch die Nutzung Laptop, Smartphone und Tablets hat sich auch der Bereich, der über der Falz zu sehen ist, geändert. Durch Responsive Design und unterschiedliche Bildschirmauflösungen erscheint die Falzlinie an unterschiedlichen Positionen der Webseite. Wichtig ist daher in jedem Fall, das Formular möglichst weit oben bzw. mittig zu positionieren.

Die Nutzung von Smartphones und Tablets hat das User-Verhalten verändert. Man hat sich daran gewöhnt, durch Scrollen und Wischen die Bildschirmansicht zu ändern. Generell sollte das bei der Planung einer Website für maximale Usability und Verweildauer betrachtet werden, für die Landingpage ist es jedoch zu vernachlässigen. Das übergeordnete Ziel einer Landingpage ist das Ausfüllen des Formulars.

2. Überzeugender Call-to-Action

Der Call-To-Action ist der Kipp-Punkt zwischen Bounce und Conversion.

Weist Ihr Formular eine hohe Bounce-Rate auf? Dann ist vermutlich der CTA nicht optimal formuliert. Wichtig ist die Formulierung eines spezifischen und handlungsorientierten CTA. Formulieren Sie den CTA als Aufforderung. Das Tracking von Formularen ist über den Google-Tag-Manager möglich.

Welche Zielsetzung verfolgt der Kunde mit dem Kauf Ihres Produktes? Diese Zielsetzung sollten Sie im CTA kommunizieren. Lassen Sie den Kunden genau wissen, was zu erwarten ist und nennen Sie den Vorteil, den der Kunde durch diese Handlung erhält.

Die farbliche Hervorhebung des CTAs ist das perfekte Werkzeug, um die Conversion Rate des Formulars zu steigern. Farben sprechen Menschen emotional an und beeinflussen sie unterbewusst. Um ein einheitliches Auftreten zu gewähren, sollte die Farbe gut zum Corporate Design passen. Gleichzeitig sollte die Farbe auffällig genug sein, um dem User direkt ins Auge zu springen. Dadurch schöpfen Sie das Aktivierungspotential bestmöglich ab.

4. Datenschutzbedingung 

Wenn die Datenschutzerklärung jedoch klischeehaft und übertrieben wirkt, sinkt die Conversion Rate. Formulieren Sie einen kurzen und knappen Text, der den User überzeugt den Datenschutzbedingungen zuzustimmen.

Empfehlenswert ist es, die Einwilligung zum Datenschutz unauffällig zu gestalten. Möglich ist das durch farbliche Abschwächung und eine kleinere Schriftgröße.

5. Minimierung der Störfaktoren um das Formular herum

User haben heute weniger Geduld und sind weniger aufnahmefähig. Das liegt an der Vielfalt des Contents, der uns im Alltag begegnet und führt zum sogenannten Information Overload. Machen Sie es dem User leicht, Interesse an Ihrem Produkt zu entwickeln und minimieren Sie jegliche Form von Ablenkung rund um das Formular.

Hilfreich dafür ist es, viele Leerräume zu lassen und einen einheitlichen, ruhigen Hintergrund zu benutzen. Das erzeugt Übersicht und macht es dem User möglich, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Das Ausfüllen Ihres Formulars.

Die Conversion Rate des Formulars sinkt mit jedem zusätzlichen Element und steigt mit mehr Klarheit und Übersicht.

Der Bereich “above the fold” sollte also klar und übersichtlich strukturiert sein und den User nicht vom Formular ablenken.

Conversion Rate steigern
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6. Anzahl der Felder

Falls Ihr Formular eine hohe Abbruchrate aufweist, kann auch die Anzahl der Felder das Problem sein.

Reduzieren Sie das Formular auf das Nötigste. Je weniger Informationen der User preisgeben muss, desto höher wird die Conversion-Rate ausfallen. 

Überlegen Sie sich, welche Informationen Sie wirklich von einem potentiellen Kunden benötigen, um ihn zu kontaktieren. Die Abfrage der Telefon- oder Handynummer wirkt sich beispielsweise sehr negativ auf die Conversion-Rate aus. Die meisten User befürchten nervige Anrufe zu unpassenden Zeitpunkten.

Sollte die Handynummer des Kunden für Ihren Vertrieb tatsächlich unverzichtbar sein, dann sollte sie in einem der letzten Felder abgefragt werden.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit statt Feldern auch auf einen Konfigurator zu verweisen und dadurch ein individuelles Kundenerlebnis schaffen.

7. Split Test = A/B Tests 

Finden Sie heraus, was für Ihre eigene Webseite funktioniert. Man kann zwar viele Theorien aufstellen, doch wie Ihre Zielgruppe reagiert, werden Sie nur durch A/B Tests erfahren. Dabei wird die Originalvariante gegen die veränderte Variante getestet. Wichtig ist, dass bei jedem A/B Test nur eine Veränderung getestet wird. Schritt für Schritt können so Wording, Farbvariationen, CTA und Positionierung getestet werden. Auf diese Weise erhalten Sie am Ende ein aussagekräftiges Ergebnis und können Ihre Conversions optimieren.

8. Kontext sicherstellen

Die besten Ergebnisse werden Sie erhalten, wenn die einzelnen Komponenten aufeinander abgestimmt sind. 

Als Erfolgsfaktor gilt die Definition von Keywords. Definieren Sie Ihre wichtigsten Keywords und semantisch verwandte Wörter. Diese sollten sowohl in der Überschrift der Landing-Page, in der Überschrift des Formulars als auch im CTA verwendet werden.